Zirkon für Sammler oder als Schmucksteine in sämtlichen Varietäten und Schliffformen

Zirkon ist seit dem Mittelalter bekannt. Die ältesten bekannten Zirkone ​​stammen aus Westaustralien mit einem Alter von 4,4 Milliarden Jahren.
In der Natur am häufigsten sind braune Zirkone; farblose, gelbe, blaue, rote und grüne sind selten.
Zirkon ist ein natürlicher Edelstein nicht zu verwechseln mit Zirkonia (= synth. hergestellter Stein, der als Diamantimitation dient).
Die Varietät Jargon ist farblos bis gelb, Hyazinth ist orangerot bis rot, Starlit ist blau.
Der grüne Zirkon Tiefzirkon ist bei Sammlern sehr begehrt.
Zirkon hat eine starke Dispersion und intensiven diamantartigen Glanz. Mit Facettenschliff haben diese Edelsteine ein intensives Feuer.
Zirkon besitzt nach dem Diamanten den höchsten Brechungsindex, weist eine starke Dispersion und intensiven Glasglanz auf.
Durch Brennen brauner Zirkone bei 800 - 1000 °C werden farblose Zirkone hergestellt, dessen Farbe im Sonnenlicht nicht beständig ist.

Zirkon oval facettiert 6x4 mm

Zirkon violett oval facettiert 6x4 mm

Mineral: Zirkon
Bezeichnung vom pers. zargun - Goldfarbe abgeleitet, früher Cerkonier, Cirkon, Zyrkon
Mineralklasse: Silikate
Mohshärte: 7,5 - spröde - aufgrund der Härte besitzen Zirkone sehr gute Trageeigenschaften
Farbe: farblos, gelb (Varietät
Jargon) orangerot, rot (Varietät Hyazinth) blau (Varietät Starlit) grün (Varietät Tiefzirkon)
Transparenz: durchsichtig, durchscheinend, undurchsichtig
Glanz: glasig, diamantartig, fettig
Dichte: 4,0 - 4,7
Kristallsystem: tetragonal
Kristallformen: prismatisch, Doppelpyramiden, isometrisch
Behandlung: Reinigung mit Wasser
Verwendung: als Edelstein im Facetten- oder Cabochon-Schliff